Die Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran nehmen weiterhin zu, was auf einen möglichen militärischen Konflikt hindeutet. Trotz der jüngst abgehaltenen Atomverhandlungen in Genf, bei denen einige Fortschritte erzielt werden konnten, bestehen weiterhin erhebliche Zweifel an der Möglichkeit einer schnellen Einigung. US-Präsident Donald Trump sieht sich, wie Regierungssprecherin Karoline Leavitt erläutert, mit einer Vielzahl von Argumenten für einen militärischen Eingriff konfrontiert. Dennoch betont er, dass die Diplomatie Vorrang habe und die bevorzugte Lösung sei. Leavitt fügt hinzu, dass es im Interesse des Irans wäre, eine Übereinkunft mit den USA anzustreben.
Trotz der diplomatischen Bemühungen laufen im Hintergrund ernsthafte Vorbereitungen für einen möglichen militärischen Einsatz. Verschiedene US-Medien berichten, dass das Militär bereits bereit sei, gegebenenfalls schon am Wochenende Angriffe zu starten, obwohl Präsident Trump bislang keine abschließende Entscheidung getroffen hat. Ein solcher Konflikt könnte laut Berichten des Nachrichtenportals 'Axios' weitreichende und ernste Konsequenzen für die Region haben.
Der Iran hat inzwischen seine militärischen Verteidigungsmaßnahmen verstärkt und bereitet sich auf mögliche Entwicklungen vor. Auch Israel zeigt sich über die aktuelle Lage alarmiert und hat dementsprechend seine militärische Bereitschaft erhöht. Für den Fall von Feindseligkeiten planen die USA und Israel Berichten zufolge ein gemeinsames Vorgehen, um die Stabilität und Sicherheit in der Region zu gewährleisten.
Die diplomatischen Bemühungen werden weitergeführt, wie die bevorstehende Reise des US-Außenministers Marco Rubio nach Israel zeigt. Er wird dort erwartet, um mit Ministerpräsident Benjamin Netanjahu die gegenwärtige Lage ausführlich zu erörtern. Israels Präsident Izchak Herzog bringt derweil seine Hoffnung auf einen Machtwechsel im Iran zum Ausdruck, was langfristig zu einer friedlicheren Zukunft im Nahen Osten beitragen könnte.