Der Fußballverein Borussia Dortmund hat sich nach einer ernüchternden 0:2-Niederlage gegen Inter Mailand aus der Gruppenphase der UEFA Champions League verabschiedet. Obwohl der Abschied für die Fans und Spieler des Vereins enttäuschend ist, zeugt das Erscheinungsbild von Trainer Niko Kovac von einer gewissen Zuversicht. Trotz der sportlichen Rückschläge war auf der Südtribüne im Signal Iduna Park aufmunternder Applaus zu hören, während Kovac nach Schlusspfiff mit einem wissenden Lächeln seinen Kollegen die Hand schüttelte.
Vor dem Team aus Dortmund liegt nun eine anspruchsvolle Aufgabe in den Playoffs, sollte das Los auf Bayer Leverkusen fallen. Dieses Duell könnte sich als besonders herausfordernd erweisen, da das Rückspiel aufgrund der verlorenen Position in den Top-16 der Gruppenphase in der Fremde stattfinden wird. Bei ihrem letzten Heimspiel sahen 81.365 passionierte Fans eine defensiv stark auftretende Borussia, die im Angriff jedoch kaum Durchschlagskraft zeigte. Federico Dimarco erzielte in der 81. Minute den richtungsweisenden Führungstreffer für Inter Mailand, ehe Andy Diouf in der Nachspielzeit den Vorsprung noch ausbaute.
In den kommenden Tagen wird das Augenmerk der Fußballwelt auf die Auslosung der Playoff-Begegnungen gerichtet sein, die am Freitag um 12 Uhr im schweizerischen Nyon stattfindet. Neben der Möglichkeit, auf den Bundesliga-Konkurrenten Bayer Leverkusen zu treffen, besteht ebenfalls die Chance, gegen den italienischen Club Atalanta Bergamo zu spielen. Diese bevorstehenden Partien bieten Gelegenheit zur Rehabilitation und Strategiefindung auf europäischer Bühne. Letztlich bleibt abzuwarten, wie der BVB mit den bevorstehenden Herausforderungen umgeht und ob er die Enttäuschung der Gruppenphase in positive Energie umwandeln kann.