Berlin zementiert mit Steuermilliarden die staatliche Übermacht im Stromsektor
Der 3,3 Milliarden Euro schwere Deal ist erst der Anfang einer beispiellosen fiskalischen Belastungswelle. Bis 2035 plant die Regierung Merz weitere 7,4 Milliarden Euro ein, um den wachsenden Kapitalbedarf des Netzgiganten zu decken.
Institutionelle Investoren sehen im Staatseinstieg ein zweischneidiges Schwert für die Rentabilität. Zwar sinken durch die staatliche Bonität die Refinanzierungskosten, doch der politische Einfluss auf die Renditesteuerung wächst massiv.
Die KfW wird zur Schattenbank für die industrielle Transformation
Durch die Abwicklung über die Förderbank verschleiert der Bund das wahre Ausmaß der Verschuldung für die Netzintegration. Diese finanztechnische Akrobatik umgeht die strengen Vorgaben des Haushaltsausschusses und schafft unkontrollierbare Nebenhaushalte.
Ausländische Staatsfonds aus Norwegen und Singapur sichern sich gleichzeitig fast die Hälfte der Stimmrechte. Deutschland teilt sich die Souveränität über seine Lebensadern nun mit globalen Finanzakteuren und dem niederländischen Staat.
Wirtschaftsministerin Reiche opfert marktwirtschaftliche Prinzipien der Versorgungssicherheit
Das Werben um privates Kapital bei US-Verwaltern wie Apollo zeigt die Verzweiflung der aktuellen Energiepolitik. Ohne staatliche Garantien und direkte Beteiligungen scheint der 250-Milliarden-Ausbau der Netze nicht mehr finanzierbar zu sein.
Die schleichende Verstaatlichung der Netzbetreiber TransnetBW, 50 Hertz und nun Tennet schafft ein faktisches Monopol. Wettbewerb findet in diesem hochregulierten Umfeld nicht mehr statt, was langfristig zu ineffizienten Kostenstrukturen führt.
Der Staat ist nun nicht mehr nur Schiedsrichter, sondern dominanter Spieler auf dem Energymarkt.

