Empire, der kanadische Lebensmittelhändler, vermeldet eine langsame, aber stetige Erholung bei den Verbrauchern. Mit der Abkühlung der Inflation und sinkenden Zinssätzen scheint das Vertrauen der kanadischen Käufer allmählich zurückzukehren, wodurch sich die Kluft zwischen Discount- und Vollsortimentsläden schließt. Michael Medline, CEO von Empire, äußerte sich optimistisch über den wirtschaftlichen Ausblick Kanadas, trotz der noch herausfordernden Bedingungen. In einer Telefonkonferenz mit Analysten betonte er, dass Empire Fortschritte sehe, wenn auch in kleinen Schritten. Diese seien jedoch ausreichend, um das Unternehmen weiter zu stärken und die Verbesserungen in der Geschäftsausführung fortzusetzen. Im Gegensatz zu einigen Mitbewerbern, die aggressiv auf Discount-Konzepte setzen, ist Empire davon überzeugt, dass die schwindende Lücke zwischen den verschiedenen Store-Kategorien dem Unternehmen von Vorteil sein wird. Medline unterstreicht, dass sich die Marktlage stabilisiert habe, was durch fallende Zinsen und eine abnehmende Inflation begünstigt werde. Die Aktien von Empire verzeichneten einen Zuwachs von bis zu 9 Prozent, nachdem die jüngsten Quartalsergebnisse die Erwartungen übertrafen. Der Umsatz stieg auf 7,78 Milliarden Dollar und der bereinigte Gewinn pro Aktie erhöhte sich auf 73 Cent, im Vergleich zu den prognostizierten 66 Cent.
Wirtschaft
Empire sieht schrittweise Erholung im kanadischen Einzelhandel