Ein Gericht in Delaware hat entschieden, dass Elon Musks spektakuläres Vergütungspaket in Höhe von 56 Milliarden Dollar nicht wieder in Kraft gesetzt wird. Dieses Urteil fällt trotz der Zustimmung seitens Aktionären und Direktoren im Sommer.
Die Richterin Kathleen McCormick bekräftigte ihr bereits im Januar gefälltes Urteil, in dem sie feststellte, dass der Vorstand von Tesla stark unter dem Einfluss von Musk stand. Tesla und Musk haben zwar weiterhin die Möglichkeit, gegen das Urteil Berufung einzulegen, allerdings wurde das Unternehmen nicht zur Stellungnahme erreicht.
Laut Richterin McCormick wäre das Vergütungspaket das größte jemals für den Chef eines börsennotierten Unternehmens gewesen. Doch Tesla sei es nicht gelungen nachzuweisen, dass die bereits 2018 festgelegte Vergütung gerecht war.
Im Juni fand eine Aktionärsabstimmung statt, bei der 75% für das Vergütungspaket stimmten. Dennoch erklärte McCormick, dass diese Zustimmung nicht ausreiche, um solch eine hohe Vergütung zu rechtfertigen. Ihrer Meinung nach könnten auch die "kreativen" Argumente der Tesla-Anwälte nichts daran ändern.
Darüber hinaus wurde entschieden, dass der Tesla-Aktionär, der den Fall anstrengte, zwar 345 Millionen Dollar an Gebühren erhält, aber nicht die geforderten 5,6 Milliarden Dollar in Tesla-Aktien.