02. Januar, 2026

Wirtschaft

Einigung zwischen Edeka und AB Inbev im Preiskonflikt um Bierprodukte

Nach anhaltenden Verhandlungen haben die Supermarktkette Edeka und der international renommierte Brauereikonzern AB Inbev eine gütliche Einigung in ihrem langwierigen Preiskonflikt erzielt. Diese Vereinbarung ermöglicht es Edeka, sämtliche Produkte aus dem Portfolio von AB Inbev nun wieder uneingeschränkt zu bestellen. Trotz des erzielten Kompromisses hat die Edeka-Zentrale in Hamburg beschlossen, keine detaillierten Informationen über die Bedingungen der Vereinbarung preiszugeben. Sie begründete diese Zurückhaltung mit legitimen Wettbewerbsinteressen, welche genaue Details zur Übereinkunft verhindern.

Der besagte Konflikt machte zunächst in Fachkreisen Schlagzeilen und wurde intensiv in Publikationen wie 'Inside Getränke' und 'Lebensmittel Zeitung' thematisiert. Der Grund dafür war Edekas Entscheidung, die Bestellungen bei AB Inbev deutlich zu drosseln, was im November des vergangenen Jahres geschah. Diese Maßnahme hatte zur Folge, dass mehrere bekannte Biermarken, einschließlich Beck's, Corona, Franziskaner, Löwenbräu und San Miguel, in unterschiedlichen Ausführungen vorübergehend nicht verfügbar waren. Die Regale von Edeka waren damit für einige Zeit in Hinblick auf diese bevorzugten Biermarken nur spärlich bestückt.

Als Auslöser dieses Disputs wird eine von AB Inbev geforderte Preiserhöhung genannt. Edeka vertreten die Ansicht, dass die vom Braukonzern vorgeschlagenen Preissteigerungen in keinem angemessenen Verhältnis zu tatsächlich gestiegenen Kosten standen. Dies veranlasste den Einzelhändler, drastische Maßnahmen zu ergreifen und die Bestellmengen erheblich zurückzufahren. Bis zum Abschluss dieser redaktionellen Bearbeitung liegt keine offizielle Stellungnahme von AB Inbev zu den Ergebnissen oder Auswirkungen dieser Einigung vor. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese neu gewonnene Harmonie zwischen den Geschäftspartnern auf den Markt und die Verbraucher auswirken wird.