20. Januar, 2026

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DZ Bank prognostiziert Aufwärtstrend für Bayer: Fortschritte im Glyphosat-Rechtsstreit verzeichnet

Die DZ Bank hat ihre Bewertung für den fairen Wert der Aktie von Bayer angehoben. Nach einer sorgfältigen Überprüfung und Analyse wird der Wert nun nicht mehr mit 41 Euro, sondern mit 51 Euro angegeben. Trotz dieser Anpassung bleibt die Kaufempfehlung für die Aktie bestehen, was auf das Vertrauen in die positive Entwicklung des Unternehmens hinweist.

Ein maßgeblicher Faktor für diese Neubewertung ist die kürzlich getroffene Entscheidung des Obersten Gerichtshofs der Vereinigten Staaten, den sogenannten Glyphosat-Fall "Durnell" erneut zu überprüfen. Diese Entwicklung wird von vielen als bedeutender Triumph für Bayer angesehen. Analyst Peter Spengler von der DZ Bank hebt hervor, dass eine mögliche positive Entscheidung des Gerichts für Bayer erhebliche finanzielle Erleichterungen bedeuten könnte. Konkret geht es um die Senkung der Risiken, die mit dem umstrittenen Unkrautvernichtungsmittel Roundup verbunden sind. Eine günstige Entscheidung könnte den Risikoabschlag der Aktie verringern, was die Attraktivität für Investoren steigert.

Die potenziellen finanziellen Vorteile, die sich aus einem positiven Ausgang des Verfahrens ergeben könnten, machen diese Entwicklung für Investoren besonders interessant. Spengler betont, dass dies die zukünftige Bewertung und die finanzielle Lage von Bayer erheblich beeinflussen kann. Die endgültige Entscheidung des Gerichts wird für den Sommer 2026 erwartet, und obwohl der Ausgang unsicher bleibt, zeigt sich die DZ Bank zuversichtlich, dass ein positives Urteil einen signifikanten Einfluss auf die finanzielle Stabilität und das Wachstumspotenzial von Bayer haben könnte.