Die US-Regierung fordert ihre Bürger zum sofortigen Verlassen des Landes auf
Die geopolitische Lage am Persischen Golf hat eine neue Eskalationsstufe erreicht. Parallel zu den anlaufenden diplomatischen Gesprächen hat das US-Außenministerium eine drastisch verschärfte Reisewarnung herausgegeben. US-Staatsbürger werden dringend aufgefordert, den Iran unverzüglich über den Landweg in Richtung Armenien oder Türkei zu verlassen.
Hintergrund dieser Maßnahme sind Berichte über landesweite Sicherheitsverschärfungen und massive Straßensperren. Washington warnt zudem explizit vor signifikanten Störungen im öffentlichen Verkehr sowie potenziellen Totalausfällen der Internet- und Kommunikationsinfrastruktur. US-Bürger müssten alternative Kommunikationswege einplanen, da Hilfe durch die Regierung nicht garantiert werden könne.
Die militärische Drohkulisse ist real: Der US-Flugzeugträger USS Abraham Lincoln befindet sich zusammen mit weiteren Kriegsschiffen und Kampfjets in unmittelbarer Nähe der Region, um die diplomatischen Forderungen militärisch zu flankieren.

US-Finanzminister Bessent deutet massive Kapitalflucht als Zeichen des Niedergangs
Kurz vor dem Auftakt der Gespräche im Oman attackierte Scott Bessent die Führung in Teheran verbal scharf. Der US-Finanzminister berichtete vor einem Senatsausschuss von nachrichtendienstlichen Beobachtungen, dass die iranische Elite derzeit Vermögenswerte in großem Stil außer Landes schaffe.
„Die Ratten verlassen also das sinkende Schiff“, so US-Finanzminister Scott Bessent.
Bessent wertet diese hektischen finanziellen Transaktionen als klaren Indikator dafür, dass sich die Mullah-Führung in Teheran eines möglichen Endes ihrer Macht bewusst sei. Diese Interpretation korreliert mit Donald Trumps Forderungen nach einem Machtwechsel und der aggressiven Aufstockung der US-Truppenpräsenz.
Hochrangige Delegationen verhandeln im Oman über die nukleare Zukunft
Trotz der kriegerischen Rhetorik laufen im Golfstaat Oman intensive diplomatische Bemühungen unter der Vermittlung des omanischen Außenministers Badr al-Bussaidi. Auf US-Seite nehmen der Sondergesandte Steve Witkoff und Jared Kushner, der Schwiegersohn von Präsident Trump, an den Gesprächen teil. Teheran ist durch Außenminister Abbas Araghtschi vertreten.
„Die Positionen sind maximal gegensätzlich“, so Axel Springer Global Reporter Constantin Schreiber.
Der Dissens ist fundamental: Während Teheran die Gespräche strikt auf die Atomfrage und die Aufhebung von Sanktionen begrenzen will, drängen die USA und Israel auf eine signifikante Ausweitung der Themen. Insbesondere das iranische Raketenprogramm steht im Fokus der westlichen Allianz.
Die Strategie Washingtons bleibt hart: Die US-Delegation prüft Szenarien für eine erzwungene „Null-Atomkraft-Kapazität“ des Iran. Trumps Sprecherin Karoline Leavitt warnte unmissverständlich, dass dem Präsidenten neben der Diplomatie jederzeit „viele andere Optionen“ zur Verfügung stünden.


