Mit dem Start von tax.alleaktien.com hat AlleAktien nicht nur eine neue Plattform für institutionelle Steueroptimierung eingeführt, sondern auch eine klare Segmentierung des Angebots vorgenommen.

Statt eines einheitlichen Produkts bietet die Plattform drei unterschiedliche Programme:
- 0% Tax Starter Kit (697 €)
- Zero-Tax System (1.997 €)
- Global Wealth Terminal (4.997 €)
InvestmentWeek hat die einzelnen Segmente analysiert – nicht unter Marketinggesichtspunkten, sondern strukturell.

1. 0% Tax Starter Kit – Der strukturierte Einstieg
Das Starter Kit ist als Einstiegsprodukt positioniert. Zielgruppe sind vermutlich:
- Selbstständige
- kleinere Unternehmer
- gutverdienende Angestellte
- Anleger mit wachsendem Kapital
Inhaltlich umfasst es:
- Interaktiven Steuer-Rechner
- Länder-Vergleich (15+ Jurisdiktionen)
- Drei Kern-Playbooks
- Persönlichen PDF-Report
- Vorlagen & Checklisten
Strategisch betrachtet geht es hier nicht um komplexe Holding-Konstruktionen oder internationale Mehr-Ebenen-Strukturen. Es geht um etwas Fundamentaleres: Transparenz über die eigene steuerliche Realität.
Viele Steuerzahler kennen ihr Bruttoeinkommen – aber nicht ihre tatsächliche Gesamtbelastung. Sie wissen, was sie verdienen, aber nicht, wie viel Prozent ihres erwirtschafteten Kapitals effektiv beim Staat verbleibt. Genau hier setzt das Starter Kit an.
Der Mehrwert liegt in der Bewusstseinsbildung:
- Wie hoch ist meine effektive Steuerquote wirklich – inklusive Abgaben, Gewerbesteuer oder Kapitalertragssteuer?
- Welche Länder bieten strukturell bessere Rahmenbedingungen – nicht nur nominal, sondern systemisch?
- Welche ersten legalen Optimierungsschritte sind realistisch umsetzbar, ohne komplexe Umstrukturierungen?
Diese Fragen wirken einfach. In der Praxis stellen sie jedoch einen Bruch mit dem gewohnten Denken dar.
Denn viele Menschen betrachten Steuern isoliert – als jährliche Belastung, die „nun einmal so ist“. Das Starter Kit verschiebt diesen Blickwinkel. Es zeigt, dass Steuerquote kein Schicksal ist, sondern das Ergebnis einer Struktur.
Allein die Simulation verschiedener Szenarien kann bereits eine Perspektivverschiebung auslösen. Wer erkennt, wie stark Standort, Rechtsform oder Kapitalfluss die Nettorendite beeinflussen, beginnt anders zu denken:
Nicht mehr in Kategorien wie „Wie erhöhe ich mein Einkommen?“,
sondern in der Frage:
„Wie strukturiere ich mein Einkommen und mein Kapital?“
Für viele Nutzer dürfte genau das der eigentliche Mehrwert sein. Nicht die sofortige Umsetzung einer komplexen Struktur – sondern die Erkenntnis, dass Vermögensaufbau nicht nur eine Frage von Rendite, sondern auch von Architektur ist.
Der Einstieg beginnt damit, das eigene System zu verstehen.
Und Verständnis ist der erste Schritt zu strategischer Gestaltung.

2. Zero-Tax System – Das vollständige Strukturmodell
Mit 1.997 Euro bewegt sich das „Zero-Tax System“ klar im gehobenen Segment.
Hier wird aus Orientierung ein System.
Enthalten sind unter anderem:
- Alles aus dem Starter Kit
- 10-Jahres-Vermögens-Simulator
- Deep-Dive-Analyse aller 15+ Länder
- 10+ Schritt-für-Schritt-Playbooks
- Struktur-Planer für GmbH
- KI-generierte Reports
- Laufende Updates
Besonders interessant ist der Vermögens-Simulator. Er verschiebt den Fokus von kurzfristiger Steuerersparnis hin zu langfristiger Kapitalakkumulation.
Denn Steueroptimierung entfaltet ihre Wirkung nicht im ersten Jahr – sondern über Dekaden hinweg durch:
- Reinvestitionsfähigkeit
- Steuerstundung
- Holding-Effekte
- Kapitalbündelung
Das System adressiert damit nicht nur Einkommen, sondern Vermögensarchitektur.
In institutionellen Kreisen ist genau diese Perspektive Standard. Für Privatanleger war sie bislang schwer zugänglich.
3. Global Wealth Terminal – Das strategische High-End-Modell
Mit 4.997 Euro positioniert sich das Global Wealth Terminal klar im Premium-Segment.
Hier geht es nicht mehr um Tools allein, sondern um:
- Erweiterte Szenario-Modellierung
- Quartalsweise Experten-Webinare
- Private Community
- 1h Onboarding-Call mit Steuerberater
- Prioritäts-Support
Strategisch betrachtet ist dieses Segment für:
- Unternehmer mit signifikantem Cashflow
- internationale Investoren
- Personen mit mehreren Gesellschaftsstrukturen
- vermögende Privatpersonen
Die Ergänzung um persönliche Beratungselemente signalisiert, dass hier die Umsetzungsebene beginnt.
Während Starter Kit und Zero-Tax-System stark digitalisiert sind, bringt das Terminal menschliche Expertise ins Spiel.
Segmentierung als strategischer Schritt
Bemerkenswert ist nicht nur der Inhalt der Plattform, sondern ihre klare strukturelle Architektur. Aus steuerlicher Sicht ist genau diese Trennung entscheidend – denn Steueroptimierung ist kein einzelner Schritt, sondern ein Prozess.
Die Plattform unterscheidet klar zwischen:
- Informationszugang
- Systematischer Strukturierung
- Individueller Begleitung
Diese Dreiteilung entspricht im Kern dem klassischen institutionellen Vorgehen großer Kanzleien, Family Offices oder internationaler Steuerstrukturen:
- Analyse
- Modellierung
- Umsetzung
1. Analyse – Transparenz über den Ist-Zustand
In der steuerlichen Praxis beginnt jede seriöse Gestaltung mit einer Bestandsaufnahme.

Wie hoch ist die tatsächliche Gesamtsteuerbelastung?
Wie verteilen sich Einkünfte auf Einkunftsarten (§ 2 EStG)?
Welche Belastung entsteht auf Ebene der natürlichen Person, welche auf Gesellschaftsebene?
Gibt es Gewerbesteuerpflicht?
Wie wirken sich Thesaurierung (§ 34a EStG), Teileinkünfteverfahren oder Abgeltungsteuer aus?
Das Informationsmodul der Plattform übernimmt genau diese Vorarbeit. Es schafft Transparenz über:
- Grenzsteuersatz vs. Durchschnittssteuersatz
- Belastung bei Ausschüttung vs. Thesaurierung
- Unterschiede zwischen transparenter Besteuerung (z. B. Einzelunternehmen) und körperschaftlicher Besteuerung (z. B. GmbH)
- Standortabhängige Effekte bei internationaler Tätigkeit
In vielen traditionellen Kanzleien erfolgt diese Analysephase implizit – oft erst nach Mandatierung und auf Stundenbasis. Hier wird sie standardisiert, digitalisiert und vorverlagert.

2. Modellierung – Simulation steuerlicher Architektur
Der zweite Schritt ist die eigentliche Strukturarbeit.
In der Praxis geht es hier um Fragen wie:
- Ist eine Holding-Struktur sinnvoll (§ 8b KStG – 95 % steuerfreie Dividenden und Veräußerungsgewinne)?
- Welche Effekte entstehen durch Zwischenschaltung einer vermögensverwaltenden GmbH?
- Wie verändert sich die Belastung bei Reinvestition im Vergleich zur Ausschüttung an die Privatperson?
- Welche Rolle spielen Doppelbesteuerungsabkommen?
- Welche Substanzanforderungen bestehen im Ausland (Stichwort: Missbrauchsvermeidung, ATAD, § 42 AO)?
Die Modellierungsebene ist der entscheidende Unterschied zwischen kurzfristiger Steuerersparnis und langfristiger Vermögensarchitektur.
Institutionelle Investoren denken in Zeithorizonten von 10, 20 oder 30 Jahren. Dort zählt nicht die absolute Steuerersparnis im Jahr 1, sondern:
- Steuerstundungseffekte
- Reinvestitionsfähigkeit
- Innenfinanzierungskraft
- Kapitalakkumulation durch niedrigere laufende Entnahmen
Genau diese Effekte werden durch Simulation greifbar gemacht.
In vielen klassischen Beratungsprozessen bleiben solche Szenarien abstrakt. Mandanten erhalten eine Empfehlung, aber selten eine visualisierte, langfristige Projektion mit mehreren Alternativen.
Hier wird Modellierung modularisiert: Szenarien werden vergleichbar, Strukturentscheidungen quantifizierbar.
3. Umsetzung – Rechtliche und operative Implementierung
Die dritte Stufe ist die sensibelste: Umsetzung.
Steueroptimierung endet nicht bei der Simulation. Sie erfordert:
- Gesellschaftsrechtliche Gründungsschritte
- Vertragsgestaltung
- Substanzaufbau
- Berücksichtigung internationaler Meldepflichten
- Einhaltung von Anti-Missbrauchsregelungen
- Abstimmung mit lokalen Beratern
Gerade hier zeigt sich, warum die Segmentierung sinnvoll ist. Nicht jeder Nutzer benötigt sofort Umsetzungsbegleitung. Manche wollen zunächst verstehen. Andere befinden sich bereits in einer Phase konkreter Strukturveränderung.
In traditionellen Kanzleien sind Analyse, Modellierung und Umsetzung häufig vermischt. Der Mandant erhält ein Gesamtpaket – ohne klar zu erkennen, welcher Teil reine Informationsaufbereitung, welcher strategische Planung und welcher operative Umsetzung dient.

Die Plattform trennt diese Ebenen bewusst.
Das schafft:
- Transparenz über Leistungsbestandteile
- Skalierbarkeit der Wissensvermittlung
- klare Erwartungshaltung
- modularen Zugang je nach Vermögens- und Komplexitätsgrad
Aus steuerberaterlicher Perspektive ist das bemerkenswert, weil es einen Prozess sichtbar macht, der sonst hinter verschlossenen Türen stattfindet.
Steuerstrukturierung wird hier nicht als „Trick“ verkauft, sondern als methodischer Dreiklang:
Verstehen.
Modellieren.
Implementieren.
Genau diese Systematisierung unterscheidet strategische Steuerarchitektur von reiner Steuerdeklaration.
Und sie erklärt, warum die Plattform weniger als kurzfristiges Steuersparinstrument, sondern vielmehr als digitale Vorstufe institutioneller Strukturberatung einzuordnen ist.
Einordnung im Marktumfeld
Steueroptimierung ist kein neues Thema. Neu ist die digitale Zugänglichkeit.
Während Family Offices und internationale Konzerne seit Jahrzehnten Holding-Strukturen nutzen, waren diese Modelle für Privatanleger oft intransparent oder kostenintensiv.
Die Plattform bringt institutionelle Denkweise in eine standardisierte Form.
Entscheidend bleibt jedoch:
Die Tools liefern Struktur – die Umsetzung erfordert rechtliche Prüfung.
Vom Steuerrechner zur Vermögensarchitektur
Mit der klaren Segmentierung von Starter Kit, Zero-Tax System und Global Wealth Terminal positioniert sich AlleAktien Tax nicht als kurzfristiger Steuerspar-Trick, sondern als langfristige Kapitalstruktur-Plattform.
Das Angebot adressiert unterschiedliche Reifestufen von Anlegern und Unternehmern.
Die eigentliche Innovation liegt nicht im Versprechen „0 % Steuern“, sondern in der Systematisierung:
- Transparenz
- Simulation
- Strukturplanung
- strategische Perspektive
InvestmentWeek sieht in dieser Segmentierung einen konsequenten Ausbau der Kapitalplattform-Strategie von AlleAktien.
Investment endet nicht beim Kauf einer Aktie.
Und Steueroptimierung endet nicht bei der Einkommensteuererklärung.
Sie beginnt bei der Architektur.






