In einem dramatischen Höhepunkt einer lange währenden geopolitischen Auseinandersetzung haben US-Streitkräfte den venezolanischen Staatschef Nicolás Maduro festgenommen. Diese beispiellose Entwicklung fand statt, nachdem der US-Vize-Außenminister Christopher Landau verkündete, dass Maduro für seine zahlreichen "Verbrechen" zur Verantwortung gezogen werden soll. In sozialen Medien kommentierte Landau den Sturz mit der Aussage "Der Tyrann ist gestürzt", was die Bedeutung dieses Moments aus US-amerikanischer Sicht unterstreicht.
Bereits im Jahr 2020 wurde Nicolás Maduro in den Vereinigten Staaten im Zusammenhang mit schweren Vorwürfen, darunter Drogenhandel, angeklagt. Als Teil der Bemühungen, Maduro zu fassen, hatte Washington sogar ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt. US-Präsident Donald Trump hat seinerseits einen großangelegten Militärschlag gegen Venezuela bestätigt, bei dem sowohl Maduro als auch seine Ehefrau festgenommen und aus dem Land gebracht wurden. Trump kündigte eine bevorstehende Pressekonferenz an, in der weitere Einzelheiten zu den Geschehnissen und den nächsten Schritten bekannt gegeben werden sollten.
Allerdings hatten die militärischen Operationen tiefgreifende menschliche Kosten: Die venezolanische Regierung meldete erhebliche Verluste, darunter sowohl Soldaten als auch Zivilisten, die in dem Angriff ums Leben kamen. Vizepräsidentin Delcy Rodríguez verurteilte den Angriff aufs Schärfste und beschuldigte die USA, einen internationalen Konflikt provozieren zu wollen. Der republikanische Senator Mike Lee äußerte indes, dass US-Außenminister Marco Rubio eine gerichtliche Verhandlung gegen Maduro plane. Rubio betonte außerdem, die Militäraktionen seien notwendig gewesen, um die Vollstreckung des Haftbefehls sicherzustellen, während er versicherte, dass keine weiteren Angriffe auf Venezuela geplant seien.
Die Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Venezuela verschlechterten sich in den vergangenen Jahren zunehmend, vor allem nachdem Washington die Wiederwahl Maduros im Jahr 2024 aufgrund mutmaßlicher Betrugsfälle nicht anerkannt hatte. Infolgedessen eskalierte die Situation erheblich. Washington beschuldigte Maduro, in weitreichende Drogengeschäfte verwickelt zu sein und bot eine Belohnung für seine Festnahme an.
Die umfangreichen Luftangriffe waren auf strategische Militärziele in Venezuela fokussiert. Unter den Zielen befanden sich wichtige Militärstützpunkte, Häfen und die Hauptmilitärbasis in Caracas. Diese Aktionen führten zu Empörung in der venezolanischen Regierung, die den Angriff als Verletzung der UN-Charta anprangerte und behauptete, die USA hätten auf Venezuelas immense Ölreserven abgesehen. Berichten zufolge hatte Präsident Trump den Militäreinsatz schon einige Tage vorab autorisiert, obwohl ursprüngliche Pläne sahen, die Angriffe während der Weihnachtszeit durchzuführen. Diese wurden jedoch aufgrund anderer militärischer Verpflichtungen verschoben.
Die Spannungen zwischen den beiden Nationen nahmen in den letzten Monaten erheblich zu, begünstigt durch die verstärkte US-Militärpräsenz in der Karibik, die offiziell mit der Bekämpfung des Drogenschmuggels begründet wurde. Der massive Aufmarsch von Kampfflugzeugen und Kriegsschiffen, darunter die mächtige USS Gerald R. Ford, führte zu Spekulationen über die wahren Absichten der USA. Experten betrachten die Operation "Südlicher Speer" als überdimensioniert, insbesondere da Venezuela eher als Transit- denn als Produktionsland für Drogen gilt. Maduro vermutet, dass das eigentliche Motiv der USA in den gewaltigen Ölreserven Venezuelas liegt, die mit 303 Milliarden Barrel die weltweit größten sind, jedoch aufgrund interner Verwaltungsprobleme nicht vollständig ausgeschöpft werden können.