Das Zeitalter der künstlichen Intelligenz rückt näher an eine nahtlose Integration, da die Grenzen zwischen Chatbots, Bildgeneratoren und Sprachassistenten immer weiter verschwimmen. OpenAI, ein Start-up aus San Francisco, hat die neueste Iteration seines ChatGPT-Chatbots vorgestellt, der nun neben Texteingaben auch auf Sprachbefehle sowie Bild- und Videomaterial reagieren kann.
Das Startup verkündete, dass die überarbeitete Anwendung, die auf dem fortschrittlichen A.I.-System GPT-4 basiert, in der Lage sei, Audio-, Bild- und Videodaten deutlich schneller zu verarbeiten als ihre Vorgänger. Die Anwendung, die ab Montag erhältlich sein wird, ist kostenfrei und sowohl für Smartphones als auch für Desktop-Computer verfügbar.
Mira Murati, Technologiechefin von OpenAI, illustriert die Bedeutung der Neuerung: "Wir stehen vor der Zukunft der Interaktion zwischen uns und Maschinen." Die Entwicklung ist Teil eines breiteren Vorhabens, konversationsbasierte Chatbots wie ChatGPT mit Sprachassistenten wie Google Assistant und Apples Siri zu verschmelzen. Während Google seinen Gemini-Chatbot in den Google Assistant integriert, arbeitet Apple an einer verbesserten, gesprächigeren Siri-Version.
OpenAI plant, die Technologie schrittweise über die kommenden Wochen an die Nutzer weiterzugeben. Dies ist das erste Mal, dass das Unternehmen ChatGPT als Desktop-Anwendung Anbietet.