04. Januar, 2026

Politik

Deutschland verschärft Reisehinweise für Venezuela aufgrund der Krise

Angesichts des kürzlich erfolgten Militäreinsatzes der Vereinigten Staaten in Venezuela, bei dem der amtierende Staatschef, Nicolás Maduro, festgesetzt wurde, hat Deutschland umgehend auf die veränderte Sicherheitslage reagiert, indem es die Warnstufe für deutsche Reisende signifikant erhöht hat. Das Auswärtige Amt hat mit sofortiger Wirkung eine umfassende Reisewarnung für die gesamte Region ausgesprochen und rät allen deutschen Staatsangehörigen, sich in geschützten und sicheren Bereichen aufzuhalten. Im Vorfeld dieser Entwicklung galt lediglich eine partielle Warnung für bestimmte Gebiete des Landes.

In der deutschen Hauptstadt Berlin hat der Krisenstab der Bundesregierung eine dringliche Sitzung einberufen, um die aktuelle Lage in Venezuela im Detail zu analysieren und entsprechende Maßnahmen zu besprechen. Gemeinsam mit der deutschen Botschaft in Caracas bewertet das Auswärtige Amt die Situation kontinuierlich und zeigt sich zutiefst besorgt über die möglichen Auswirkungen der jüngsten Ereignisse auf die Sicherheit der deutschen Staatsbürger in der Region.

Deutschland engagiert sich intensiv in der internationalen Diplomatie und befindet sich in stetigem Dialog mit seinen globalen Partnern, um eine koordinierte Reaktion sicherzustellen. Die Bundesregierung hebt die Bedeutung der Achtung des Völkerrechts hervor und appelliert an alle beteiligten Akteure, von Handlungen abzusehen, die zu einer weiteren Verschärfung der Lage führen könnten. Der fokussierte Einsatz der Bundesregierung liegt darin, gemeinsam mit internationalen Partnern politische Lösungen zu identifizieren, die den Bürgern Venezuelas eine friedliche, stabile und demokratische Zukunft gewähren. Deutschland bleibt entschlossen, die Menschen in Venezuela auf ihrem Weg zu unterstützen und den humanitären Einsatz fortzuführen.