30. Januar, 2026

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Deutschland stirbt aus: Schockierende Zahlen läuten das Ende einer Ära ein

Erstmals seit Jahren schrumpft die Bevölkerung massiv. Das Geburtendefizit explodiert, während die Zuwanderung dramatisch einbricht. Die neuen Daten sind ein Warnschuss für die Wirtschaft.

Deutschland stirbt aus: Schockierende Zahlen läuten das Ende einer Ära ein
Alarmierende Zahlen vom Statistischen Bundesamt: Deutschland verliert 100.000 Einwohner. Die Zuwanderung kann die Lücke nicht füllen.

Ein historischer Wendepunkt beendet den Wachstumskurs der Bundesrepublik

Deutschland schrumpft. Was lange als theoretisches Schreckgespenst der Demografen galt, ist nun statistische Realität. Zum Ende des Jahres 2025 lebten in der Bundesrepublik nur noch rund 83,5 Millionen Menschen. Das entspricht einem Rückgang von etwa 100.000 Einwohnern im Vergleich zum Vorjahr.

Diese Entwicklung markiert eine signifikante Zäsur. Zuletzt verzeichnete das Land lediglich in den Jahren 2003 bis 2010 sowie im ersten Corona-Jahr 2020 Bevölkerungsrückgänge. Doch die aktuelle Dynamik wiegt schwerer: Zwischen 2011 und 2024 kannte die Kurve fast nur eine Richtung – nach oben. Dieser Trend ist nun jäh gebrochen.

Das Geburtendefizit erreicht beängstigende Dimensionen und reißt tiefe Löcher

Die Schere zwischen Leben und Tod klafft so weit auseinander wie selten zuvor. Wie in allen Jahren seit der Wiedervereinigung starben auch 2025 mehr Menschen, als geboren wurden. Doch die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes offenbaren eine Beschleunigung des Negativtrends.

Den Standesämtern wurden für das vergangene Jahr lediglich 640.000 bis 660.000 Geburten gemeldet. Demgegenüber steht eine massive Zahl von gut einer Million Sterbefällen. Daraus ergibt sich ein dramatisches Geburtendefizit von bis zu 360.000 Personen.

Zum Vergleich: In den 2010er-Jahren lag dieser Fehlbetrag durchschnittlich bei nur rund 171.423 Personen. Die biologische Substanz der Bevölkerung erodiert damit fast doppelt so schnell wie im vergangenen Jahrzehnt.

Der Einbruch der Nettozuwanderung lässt das System endgültig kippen

Jahrelang konnte die Migration die demografischen Lücken kaschieren, doch dieser Mechanismus hat 2025 versagt. Die Nettozuwanderung wird auf nur noch 220.000 bis 260.000 Personen geschätzt. Das Defizit bei den Geburten konnte damit erstmals seit langem nicht mehr durch Zuzüge aus dem Ausland ausgeglichen werden.

Dies entspricht einem Einbruch der Zuwanderung um mindestens 40 Prozent gegenüber dem Jahr 2024, als der Saldo noch bei über 430.000 Personen lag. Die Daten basieren auf den Werten bis Oktober 2025 sowie Schätzungen für die letzten beiden Monate des Jahres.

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