Unter der dynamischen Leitung von Lisa Su hat Advanced Micro Devices (AMD) eine bemerkenswerte Transformation durchlaufen. Einst ein Unternehmen, das in finanzielle Schwierigkeiten geraten war und drastische Maßnahmen wie den Verkauf von Büros und Personalabbau ergreifen musste, hat AMD nun seinen Platz als führender Chip-Hersteller gefestigt und ist eine ernstzunehmende Konkurrenz für Giganten wie Intel und Nvidia. Seit Su 2014 das Ruder übernommen hat, schoss der Aktienkurs von gerade einmal 3 Dollar auf beeindruckende 125 Dollar in die Höhe. Diese Entwicklung verschaffte ihr nicht nur den prestigeträchtigen Titel „Time's CEO of the Year“, sondern katapultierte sie auch in die Forbes-Liste der Milliardäre. Die 55-jährige Su betont, dass ehrgeizige Ziele ihr Team motivieren und dass Führungsstärke mehr eine Frage der Ausbildung als des angeborenen Talents ist. Interessanterweise geht Su gegen den Trend der modernen Arbeitswelt, die vermehrt auf eine Vier-Tage-Woche setzt, und fördert eine Arbeitskultur, die auch Wochenendarbeit nicht ausschließt. Diese Herangehensweise teilt sie mit anderen CEOs wie dem jungen Daksh Gupta von Greptile, der keine Illusionen über den stressigen Berufsalltag in seinem Unternehmen hegt. Das Geheimnis ihres Erfolgs liegt laut Su in der strategischen Planung und dem Drang, die Dinge schneller voranzutreiben. Ihre Nachtschwärmer-Natur ist offenbar unverzichtbar für den Input, den sie in frühe Meetings einbringt. So bleibt Su eine Ausnahmeerscheinung unter den erfolgreichen Unternehmenslenkerinnen unserer Zeit.
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Der steile Aufstieg von AMD: Lisa Su revolutioniert den Chipmarkt