Die Öffnung des saudischen Immobilienmarktes für Ausländer entfesselt eine beispiellose Investitionswelle
Arabian Dyar und Al Rajhi Capital initiieren den Haramain Projects Fund mit einem massiven Startkapital von 4,5 Milliarden Riyal, was rund 1,2 Milliarden US-Dollar entspricht. Das strategische Ziel dieses Anlagevehikels ist die aggressive Entwicklung von Premium-Immobilien in unmittelbarer Nähe der heiligen Moscheen in Mekka und Medina.
Die finanzielle Feuerkraft des Fonds könnte in späteren Expansionsphasen auf bis zu 20 Milliarden Riyal ansteigen. Diese signifikante Kapitalausweitung wird durch die erwartete massive Nachfrage ausländischer Investoren getrieben, die massiv in den saudi-arabischen Markt drängen.

Ein historischer Paradigmenwechsel der saudischen Regierung fungiert hierbei als zentraler Katalysator. Erstmals erhalten ausländische muslimische Käufer die Erlaubnis, direktes Wohneigentum in den heiligen Städten zu erwerben, was den Markt völlig neu strukturiert.
„Der Fonds wird Tausende von Wohneinheiten sowie Geschäfte und Hotels bauen, um die ausländische Nachfrage, die wir in den beiden Städten gesehen haben, zu bedienen“, so Naif Alatawi, Chief Executive Officer von Arabian Dyar.
Geopolitische Spannungen prallen an der robusten Nachfrage nach jahrhundertealten Investitionszielen ab
Trotz jüngster geopolitischer Verwerfungen und einer Zunahme iranischer Angriffe auf saudi-arabisches Territorium zeigt sich der regionale Immobiliensektor bemerkenswert krisenresistent. Analysten bewerten den wirtschaftlichen Einfluss dieser militärischen Konflikte auf die Immobilienmärkte der heiligen Städte derzeit als marginal.
Die fundamentale Nachfrage nach Premium-Wohnraum übersteigt das vorhandene Angebot weiterhin signifikant. Institutionelle und private Investoren allokieren ihr Kapital bevorzugt in diese als historisch sicher geltenden Märkte, um geopolitische Portfoliorisiken aktiv zu minimieren.
„Die Nachfrage nach den heiligen Städten ist selbst unter den aktuellen Umständen stark. Diese Städte gelten als stabile Investitionsziele, die seit Jahrhunderten bestehen“, so Naif Alatawi.
Das extrem knappe Angebot in den Premium-Lagen treibt die Quadratmeterpreise in astronomische Höhen
Arabian Dyar forciert derzeit Großprojekte im Wert von 10 Milliarden Riyal innerhalb des Masar-Entwicklungsgebiets in Mekka. Der ambitionierte Masterplan des Unternehmens umfasst insgesamt 13 Hochhaustürme, die rund 4.000 Luxuswohnungen und 150 Hotelzimmer auf den Markt bringen werden.
In den ersten beiden fertiggestellten Wohntürmen wurden bereits exzellente Durchschnittspreise von 35.000 Riyal, umgerechnet 9.333 US-Dollar, pro Quadratmeter erzielt. Durch die unmittelbar bevorstehende Marktöffnung für ausländisches Kapital rechnen Branchenexperten mit einer weiteren, noch aggressiveren Preisrallye in den kommenden Monaten.
„Das derzeitige Immobilienangebot in Mekka ist sehr begrenzt, da die meisten Projekte gerade erst anlaufen. Die Preise könnten bei Öffnung des Marktes 50.000 Riyal pro Quadratmeter erreichen“, so Alatawi.


