Ein weiterer Erfolg für Darden Restaurants: Nach einem beeindruckenden zweiten Quartal im Fiskaljahr 2025 hat das Unternehmen seine Umsatzerwartungen für das Gesamtjahr angehoben. Das Geheimnis des Erfolges scheint bei der hauseigenen Kette LongHorn Steakhouse zu liegen, deren überzeugende Leistung den Aktienkurs von Darden um 14% in die Höhe schnellen ließ, was dem Unternehmen die Spitzenposition unter den Gewinnern des S&P 500 bescherte.
Der Restaurant-Riese, der neben LongHorn auch Olive Garden und Ruth's Chris betreibt, verzeichnete einen Nettogewinn von 215,1 Millionen US-Dollar, was 1,82 US-Dollar pro Aktie entspricht, bei einem Umsatz von 2,89 Milliarden US-Dollar. Analysten hatten geringere Gewinne von 239,5 Millionen US-Dollar auf einen Umsatz von 2,86 Milliarden US-Dollar prognostiziert. Darden übertraf mit einem bereinigten Ergebnis pro Aktie von 2,03 US-Dollar die Erwartungen um zwei Cent.
Besonders bemerkenswert ist der Anstieg der Umsätze bei LongHorn um 7,5% im Vergleich zum Vorjahr, deutlich über den erwarteten 4,3%. Olive Garden konnte ebenfalls mit einem Plus von 2% die Prognosen übertreffen, während das Fine Dining-Segment von Darden um 5,8% rückläufig war, fast doppelt so viel wie die vorhergesagten 3%.
Die starke Performance von LongHorn wird von der Konsumentenbereitschaft getragen, für ein nahrhaftes Steakhouse-Mahl zu zahlen, wenn das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Mit einem angehobenen Umsatzausblick auf nunmehr 12,1 Milliarden US-Dollar verspricht Darden ein kontinuierliches Wachstum. Die erwarteten gleichbleibenden Wachstumsaussichten für das laufende Jahr unterstreichen das positive Momentum des Unternehmens, auch wenn die oben genannten Segmente alternative Entwicklungen zeigen.
Mit der jüngsten Kurssteigerung haben die Aktien von Darden nun den Sprung in den positiven Bereich für dieses Jahr geschafft.