Der Dienstleistungssektor verzeichnet im November einen leichten Rückgang der wirtschaftlichen Aktivität im Vergleich zum Oktober. Dennoch bewegt sich der Sektor weiterhin in expansivem Terrain, wie aus dem Services Purchasing Managers Index (PMI) des Institute of Supply Management (ISM) hervorgeht. Die aktuelle Lage wurde von Christopher Hodge, Chefökonom bei Natixis CIB Americas, im Gespräch mit Seana Smith und Madison Mills im Format Catalysts analysiert. Hodge betont, dass der Rückgang zwar geringer ausfiel als prognostiziert, jedoch nach wie vor ein Wachstum des Sektors signalisiert. Dies spiegle die allgemeine wirtschaftliche Lage wider, so der Ökonom. Ein Anstieg bei den Preisen wirft jedoch Fragen auf. Hodge weist darauf hin, dass dieser Anstieg Hinweise auf eine stagnierende Inflationsverbesserung geben könne, was für die Federal Reserve Anlass zur Sorge sein könnte. Der Ökonom erwartet nicht, dass die Inflation auf 3 % ansteigt, sieht jedoch das Risiko, dass diese oberhalb des Fed-Ziels verharrt. Mit Blick auf die bevorstehende Zinssitzung im Dezember rechnet Hodge mit einem „hawkish cut“ durch die Fed. Dies könnte darauf hindeuten, dass der zukünftige Rhythmus der Zinssenkungen im Jahr 2025 etwas abflachen könnte.
Wirtschaft
Dämpfer im Dienstleistungssektor: Wachstum bleibt dennoch bestehen