14. März, 2026

Politik

Cyberattacke auf das britische Verteidigungsministerium sorgt für Beunruhigung

Cyberattacke auf das britische Verteidigungsministerium sorgt für Beunruhigung

In einer bemerkenswerten Enthüllung gab der britische Premierminister Rishi Sunak bekannt, dass das Verteidigungsministerium seines Landes Ziel eines Cyberangriffs wurde. Die Eindringlinge sollen Zugang zum Besoldungssystem der Streitkräfte erhalten haben, was die Sicherheit sensibler Daten gefährdet. Über die Identität der Angreifer schwieg sich Sunak zunächst aus. Details zu dem Vorfall werden von Verteidigungsminister Grant Shapps in einer späteren Parlamentssitzung erwartet.\n\nNach Informationen des Senders Sky News könnte der Angriff auf einen Dienstleister hinter den Vorfall stecken, was die Bankdaten nahezu aller aktiven Militärangehörigen sowie einiger Veteranen preisgegeben haben könnte – rund 270.000 Personen könnten betroffen sein, so 'Politico'. Neben Namen und Bankdetails waren bei einigen der Betroffenen auch Wohnadressen einsehbar.\n\nDie Vermutungen, dass hinter dem Cyberangriff chinesische Akteure stecken könnten, wie Sky News berichtet, basieren auf jüngsten Anschuldigungen sowohl von Großbritannien als auch von den USA. Beide Nationen hatten China im März dieses Jahres der Ausführung 'böswilliger' Cyberangriffe bezichtigt, einschließlich eines Angriffs auf die britische Wahlaufsichtsbehörde im Jahr 2021 sowie der Kompromittierung der E-Mail-Konten britischer Abgeordneter.\n\nObwohl Shapps' zukünftige Äußerungen voraussichtlich keine konkreten Akteure benennen werden, äußerte der konservative Abgeordnete und Verteidigungsexperte Tobias Ellwood gegenüber Sky News die Befürchtung, dass die Angreifer es auf finanziell schwächere Individuen abgesehen haben könnten. Er spekulierte, dass diese möglicherweise durch Geldangebote zur Kooperation gedrängt werden könnten.