12. Januar, 2026

Politik

China fordert Zurückhaltung bei Einmischung: Ein Appell in Krisenzeiten

Die anhaltenden Unruhen im Iran haben nicht nur innerhalb der Region, sondern auch auf internationaler Ebene Aufmerksamkeit erregt. Besondere Beachtung fand die Reaktion der chinesischen Regierung, nachdem der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, eine potenzielle Einmischung der USA in die iranischen Angelegenheiten angedeutet hatte. In einer klaren Stellungnahme drückte Mao Ning, Sprecherin des chinesischen Außenministeriums, die unmissverständliche Haltung Chinas aus, die Einmischung in die inneren Angelegenheiten souveräner Staaten abzulehnen. Sie betonte darüber hinaus, dass China jegliche Anwendung oder Drohung von Gewalt in internationalen Beziehungen strikt ablehne, ein Prinzip, das fest in der chinesischen Außenpolitik verankert ist.

Trotz der Besorgnis über die gegenwärtige Lage im Iran zeigte sich Peking zuversichtlich, dass die iranische Regierung in der Lage sein wird, die aktuellen Herausforderungen zu meistern und die nationale Stabilität zu sichern. Auf Nachfrage von Journalisten versicherte Mao Ning, dass die chinesische Regierung die Entwicklungen im Iran weiterhin aufmerksam verfolgt. Erfreulicherweise konnte sie bestätigen, dass bisher keine chinesischen Staatsbürger bei den Unruhen zu Schaden gekommen sind – ein Punkt von entscheidender Bedeutung für die Wahrung des sozialen Friedens und der diplomatischen Beziehungen.

Die Beziehungen zwischen China und dem Iran sind seit Langem von strategischer Bedeutung. Sie stützen sich auf soliden wirtschaftlichen Säulen, einschließlich des umfangreichen Handels und der Energiepartnerschaft, wobei der Import von iranischem Öl eine zentrale Rolle spielt. Diese etablierten Partnerschaften unterstreichen Chinas Interesse an einer stabilen politischen und wirtschaftlichen Lage im Iran. Es liegt daher im direkten Interesse der Volksrepublik, durch diplomatische Zurückhaltung und Unterstützung für einen stabilen, jedoch unaufdringlichen, internationalen Dialog die bestehende Partnerschaft zu bewahren und zu festigen, während sie gleichzeitig darauf achtet, die innere Autonomie des iranischen Volkes zu respektieren.