Der aktivistische Investor Browning West hat kürzlich bekannt gegeben, sich einen Anteil von 4,3 % an dem kanadischen Flugsimulationsspezialisten CAE gesichert zu haben. Die Investmentfirma drängt darauf, bei der Suche nach einem neuen CEO ein Mitspracherecht zu erhalten, nachdem Marc Parent, der aktuelle Geschäftsführer, nach 15 Jahren das Unternehmen verlassen wird.
Browning West äußerte den Wunsch, dass der CAE-Aufsichtsrat nicht voreilig bei der Auswahl eines Nachfolgers handelt, sondern im Gegenteil, in Abstimmung mit den Aktionären den bestmöglichen Kandidaten rekrutiert. Hintergrund dieses Vorstoßes sind die Kursverluste der CAE-Aktien, die in den letzten fünf Jahren um etwa 4 % gefallen sind. Dies steht in starkem Kontrast zum S&P/TSX Composite Index, der im selben Zeitraum um etwa 43 % gestiegen ist.
Trotz der herausfordernden Marktlage und einem kürzlich gemeldeten niedrigeren Gewinn im zweiten Quartal, sieht Browning West das Unternehmen sowohl mit Bewunderung als auch mit kritischer Hoffnung auf künftige Verbesserungen. Eine umgehende Stellungnahme von CAE liegt derzeit nicht vor. In der Zwischenzeit konzentriert sich Browning West darauf, die strategische Richtung von CAE mitzugestalten und hofft auf einen erfolgreichen Fortgang der Gespräche.
Browning West, mit Sitz in Los Angeles, hat bereits Erfahrung in der Zusammenarbeit mit kanadischen Unternehmen und war unter anderem bei der Neuorganisation des Bekleidungsherstellers Gildan involviert.