13. Februar, 2026

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Brisante FBI-Akten enthüllt: Trumps geheimer Polizeianruf sprengt den Epstein-Skandal

Ein neu aufgetauchtes Protokoll belegt, dass der US-Präsident die Behörden aktiv vor Jeffrey Epstein warnte. Doch die Details werfen auch unangenehme Fragen auf.

Brisante FBI-Akten enthüllt: Trumps geheimer Polizeianruf sprengt den Epstein-Skandal
Wusste Trump alles? Ein Polizeianruf belegt, dass der Ex-Präsident aktiv gegen Epstein vorging, aber auch tiefes Wissen hatte.

Neue Dokumente belegen aktive Warnung des US-Präsidenten an die Behörden

Die Aufarbeitung des Falles Jeffrey Epstein hat eine überraschende Wendung genommen. Aktuelle Enthüllungen aus FBI-Protokollen zeichnen ein neues Bild der Interaktion zwischen Donald Trump und den Strafverfolgungsbehörden. Entgegen bisheriger Narrative, die oft eine bloße Nähe suggerierten, zeigen die Akten, dass Trump proaktiv Kontakt zur Polizei in Palm Beach aufnahm.

Das FBI-Dokument, welches auf einer Vernehmung örtlicher Beamter vom Oktober 2019 basiert, dokumentiert ein Telefonat Trumps. Darin äußerte er sich unmissverständlich über die kriminelle Energie des Multimillionärs. Der Zeitpunkt des Anrufs liegt vor Epsteins Verhaftung und dem später festgestellten Tod in der Gefängniszelle.

„Gott sei Dank stoppen Sie ihn, jeder wusste schon lange, dass er so etwas macht. Man wisse in New York, dass Epstein widerlich sei“, so Donald Trump laut dem FBI-Protokoll gegenüber den Beamten.

Der Rauswurf aus dem Club markierte den Bruch zwischen den ehemaligen Freunden

Der Kontext des Anrufs ist für die forensische Bewertung der Beziehung entscheidend. Auslöser war offenbar ein Vorfall in Trumps Club in Palm Beach. Trump hatte den Investor der Anlage verwiesen, nachdem er Epstein in Begleitung von Minderjährigen angetroffen hatte. Laut Protokoll informierte er im Anschluss die zuständige Polizei.

Diese Handlung steht im direkten Widerspruch zu Vermutungen, Trump habe Epsteins Verhalten gedeckt. Stattdessen positionierte er sich als Hinweisgeber. Trump gab zu Protokoll, sofort „das Weite gesucht“ zu haben, als er die Situation mit den Jugendlichen erkannte.

Die Aktenlage bestätigt damit, dass die einst freundschaftliche Beziehung in den Nullerjahren zu einem harten Bruch führte. Der Rauswurf und die folgende Meldung an die Exekutive dokumentieren eine klare Distanzierung, lange bevor der Skandal 2019 global eskalierte.

Die Warnung vor Ghislaine Maxwell wirft neue Fragen zum Mitwisser-Status auf

Besonders brisant ist Trumps Einschätzung zu Ghislaine Maxwell, der inzwischen verurteilten Partnerin Epsteins. Im Gespräch mit den Beamten lenkte der heute 79-Jährige den Fokus explizit auf ihre Rolle im Missbrauchsring. Er identifizierte sie als zentrale Figur in der Organisation der Straftaten.

„Sie ist Epsteins Handlangerin. Sie ist böse, konzentrieren Sie sich auf sie“, so Trump laut Protokoll über Ghislaine Maxwell.

Diese präzisen Warnungen sind ein zweischneidiges Schwert für den Präsidenten. Einerseits entlasten sie ihn vom Vorwurf der Komplizenschaft. Andererseits belegen sie ein detailliertes Wissen über die internen Strukturen und den Charakter der Beteiligten.

Analytisch betrachtet entsteht hier eine Diskrepanz: Trump hatte in der Vergangenheit oft bestritten, von den konkreten Machenschaften gewusst zu haben. Der dokumentierte Anruf beweist jedoch, dass ihm die Gefahr, die von Epstein und Maxwell ausging, durchaus bewusst war.

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