17. Februar, 2026

Krypto

Bitcoin lässt Silberglanz verblassen: Digitale Währung übersteigt Marktkapitalisierung des Edelmetalls

Bitcoin lässt Silberglanz verblassen: Digitale Währung übersteigt Marktkapitalisierung des Edelmetalls

In einer bemerkenswerten Währungswindschiebung hat Bitcoin nun offiziell den Gesamtwert aller Silbervorräte weltweit überboten. Das virtuelle Zahlungsmittel, das derzeit an der Schwelle des digitalen Zeitalters steht, zeichnete am Montag ein historisches Hoch von über 1,42 Billionen US-Dollar auf – ein Wert, der den Marktwert des Edelmetalls Silber mit seinen geschätzten 1,38 Billionen US-Dollar nun in den Schatten stellt. Diese Berechnungsgrundlage, die vom Expertenportal "Infinite Market Cap" veröffentlicht wurde, basiert auf der Annahme, dass bislang ca. 1,74 Millionen Tonnen Silber abgebaut wurden.

Die Kryptowährung sah sich verstärkt durch Interesse seitens großer institutioneller Investoren, darunter Namen wie BlackRock, Grayscale und Fidelity, die in den Staaten für Schlagzeilen sorgten, indem sie Bitcoin-ETFs auflegten. Diese Innovationen, vom US-amerikanischen SEC im Januar genehmigt, bieten Investoren eine alternative Beteiligungsform und schüren dadurch das Feuer der Bitcoin-Begeisterung.

Die beeindruckende Wertexplosion von Bitcoin, die bereits im Herbst des Vorjahres ihren Anfang nahm, ist nicht zu ignorieren: Ein Anstieg von circa 62 Prozent seit Beginn des Jahres zeugt von einem robusten Optimismus unter den Anlegern. "Infinite Market Cap" stellt Gold noch immer unnachahmlich an der Spitze der wertvollsten Anlageprodukte mit einer Bewertung von 14,7 Billionen US-Dollar dar. Dabei folgen namhafte Aktiengesellschaften im Ranking – Microsoft, Apple und der KI-Chip-Produzent Nvidia sind hier die engsten Verfolger.

Die Euphorie rund um das neue Rekordhoch des Bitcoins bringt keine Garantie für eine fortwährende Preisentwicklung mit sich. Zurückblickend auf den letzten signifikanten Höhepunkt von fast 69.000 US-Dollar im November 2021 erinnern wir uns an den darauffolgenden Sturz unter 17.000 US-Dollar bedingt durch Vertrauensbrüche infolge des FTX-Skandals. Trotzdem, mit Blick auf die Zukunft, könnten Anleger ein weiteres bedeutendes Ereignis fest im Blick haben: das nächste "Halving" am 20. April, das traditionell für ein knapperes Angebot der Währung sorgt und in der Vergangenheit häufig mit Kurssteigerungen einherging.