22. Januar, 2026

Unternehmen

BASF-Schock: Warum Sie diesen Kurssturz jetzt sofort nutzen müssen

Die Aktie fällt, doch Bernstein hebt das Kursziel an. Eine fatale Fehleinschätzung des Marktes oder die Chance des Jahres? Die Analyse.

BASF-Schock: Warum Sie diesen Kurssturz jetzt sofort nutzen müssen
Trotz Kursrutsch hebt Bernstein das BASF-Ziel auf 53 Euro. Analyst Hooper senkt 2025er Prognosen, sieht aber 2026 starkes Wachstum.

Die aktuelle Marktbewegung bei der BASF-Aktie gleicht einem Rätsel, das nur erfahrene Investoren zu entschlüsseln vermögen. Während das renommierte US-Analysehaus Bernstein Research sein Kursziel demonstrativ anhebt, reagieren die Anleger an der Börse mit panikartigen Verkäufen. Via XETRA rutschte das Papier zeitweise um über 1 Prozent auf 43,60 Euro ab, mit Tiefstständen bei 43,37 Euro.

Dieser scheinbare Widerspruch zwischen professioneller Bewertung und momentaner Marktstimmung bietet ein klassisches Szenario für antizyklische Strategien. Analyst James Hooper bestätigt die Einstufung 'Outperform' und signalisiert damit, dass der Markt die mittelfristigen Perspektiven des Chemieriesen fundamental verkennt.

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Bernstein Research erhöht das Kursziel auf 53 Euro trotz kurzfristiger Skepsis

Trotz des negativen Momentums im XETRA-Handel hat Bernstein Research das Kursziel für BASF von 51 auf 53 Euro angehoben. Dies impliziert ein signifikantes Aufwärtspotenzial gegenüber dem aktuellen Kursniveau. Die Diskrepanz zwischen dem Zielwert und der aktuellen Notierung deutet auf eine Unterbewertung hin, die durch kurzfristige Marktpsychologie getrieben wird.

Die Beibehaltung des 'Outperform'-Ratings unterstreicht die Überzeugung der Analysten, dass BASF den breiteren Markt in den kommenden zwölf bis achtzehn Monaten schlagen wird. Investoren sollten diesen Zielwert als Indikator für den inneren Wert des Unternehmens betrachten, losgelöst von der täglichen Volatilität.

Verschiebung der EBITDA-Prognosen von 2025 auf 2026 erklärt die Volatilität

Der Schlüssel zum Verständnis der aktuellen Kursschwäche liegt in der Detailanalyse der Gewinnschätzungen. James Hooper hat seine Prognose für das bereinigte operative Ergebnis (EBITDA) für das Geschäftsjahr 2025 gesenkt. Diese Anpassung reflektiert die Erwartung konservativer Ausblicke der europäischen Chemiekonzerne für die nahe Zukunft.

Im direkten Gegenzug hob Hooper jedoch die EBITDA-Schätzungen für das Jahr 2026 an. Dies deutet auf eine klare Wette auf die mittelfristige Erholung und Ertragssteigerung hin. Der Markt preist aktuell die gedämpften Erwartungen für 2025 ein, ignoriert dabei jedoch das gesteigerte Ertragspotenzial im Folgejahr, was eine strategische Einstiegschance für weitsichtige Akteure darstellt.

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