12. März, 2026

Märkte

Aufbruchstimmung im DAX nach Ostern: Wirtschaftsdaten aus den USA und China beflügeln

Aufbruchstimmung im DAX nach Ostern: Wirtschaftsdaten aus den USA und China beflügeln

Die Investoren in der deutschen Aktienlandschaft sind weiterhin in Kauflaune, getrieben von positiven Nachrichten aus Übersee. Ein Potpourri aus ermutigenden Wirtschaftsindikatoren aus den Vereinigten Staaten und der Volksrepublik China hauchte dem deutschen Aktienmarkt zusätzliches Leben ein und versetzte den DAX zu Beginn der verkürzten Handelswoche sogleich in ein neues Hoch.

Die Aufwärtsspirale umschlingt den Leitindex, der nach einem bemerkenswerten ersten Quartal einen Zuwachs von 0,28 Prozent verzeichnete und sich auf 18.543,75 Punkte schmiegte. Diese Entwicklung bestätigt den robusten Trend, der bereits am letzten Handelstag vor dem Osterfest mit einem stattlichen Plus von über 10 Prozent endete. Der MDAX, welcher mittelgroße Unternehmen umfasst, legte ebenfalls zu und erreichte ein Plus von 0,50 Prozent, während der EuroStoxx 50, das europäische Marktbarometer, in der Frühphase um 0,53 Prozent zulegte.

Die von dunklen Wolken verhüllten Monate schienen für Chinas verarbeitendes Gewerbe mit einem neuen Lichtblick gewichen zu sein. Die Aufheiterung manifestierte sich im Anstieg des Einkaufsmanagerindex (PMI) für März – das erste Mal seit einem halben Jahr kratzte er an der magischen 50-Punkte-Marke und deutete damit auf eine Ausweitung der industriellen Aktivitäten hin.

Die Stimmung erhielt zudem Auftrieb durch ermutigende Zahlen zu Einkommen und Inflation aus den USA, die die Anleger positiv aufnahmen. Allerdings warnt der Analyst Stephen Innes vor versteckten Inflationssignalen, die ebenfalls Teil dieser Datenpakete sind. Des Weiteren richten sich die Blicke gebannt auf die Europäische Zentralbank und die potenziellen Zinssenkungen. Obwohl im Juni ein erster Schritt erwartet wird, hängt dessen Realisierung maßgeblich von der Inflationstendenz ab. Die Veröffentlichung der Inflationszahlen für Deutschland heute und der Eurozone am Folgetag stehen daher hoch im Kurs der Marktbeobachter.