Die Aktienmärkte Asiens zeigten sich am Donnerstag erneut mit einem gemischten Bild. Während die positiven Impulse aus den USA nur teilweise aufgenommen wurden, öffneten die japanischen Börsen aufgrund eines Feiertags nicht.
Aufwärtstrends konnten in einigen Ländern verzeichnet werden, darunter Südkorea, Indien und Australien. Der australische Leitindex S&P/ASX 200 legte um 1,16 Prozent auf 7.918,89 Punkte zu. Hier wirkten die schwächer als prognostizierten Arbeitsmarktdaten für Februar vorteilhaft. Marktstrategen der Deutschen Bank wiesen darauf hin, dass dies die Chancen auf eine Zinssenkung durch die australische Notenbank erhöht. Auch die gestiegenen Rohstoffpreise trugen zu den positiven Ergebnissen bei.
In China hingegen gerieten die Märkte unter Druck. Der CSI-300-Index, der die wichtigsten chinesischen Festlandsaktien umfasst, verbuchte ein Minus von 0,88 Prozent und landete bei 3.947,99 Punkten. Auch der Hang-Seng-Index in Hongkong fiel um 2,29 Prozent auf 24.204,85 Punkte. Hier führten, laut Aussagen der Deutsche Bank-Marktstrategen, Gewinnmitnahmen nach einer jüngsten Rally zu diesem Rückgang. Die Leitzinsen in China blieben unverändert, was den Erwartungen entsprach.