Das US-Finanzministerium hat kürzlich bestätigt, dass Argentinien die kurzfristige finanzielle Unterstützung in US-Dollar vollständig zurückgezahlt hat. Dieses Währungstauschabkommen, das speziell entworfen wurde, um dem südamerikanischen Land in einer akuten Liquiditätskrise zur Seite zu stehen, sollte die Stabilität der internationalen Finanzmärkte sichern. Der US-Finanzminister Scott Bessent verkündete auf der Plattform X, dass Argentinien den temporären Zugriff auf die Swap-Fazilität zügig und unter den vorgesehenen Bedingungen beendet habe. Die Rückzahlung stellt einen finanziellen Gewinn in Höhe von mehreren zehn Millionen Dollar für die Vereinigten Staaten dar.
Besondere Aufmerksamkeit erhält die enge Beziehung zwischen dem ultraliberalen argentinischen Präsidenten Javier Milei und dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump. Diese Verbindung hat zu einer bemerkenswerten Unterstützung der US-Regierung für Mileis Reformagenda geführt. Ein Bestandteil dieser Unterstützung war ein umfangreicher Aufkauf von Pesos, um den stark überbewerteten Kurs der argentinischen Währung zu stützen. Zudem wurde Argentinien ein zusätzlicher Betrag in Höhe von 20 Milliarden US-Dollar durch ein weiteres Währungstauschgeschäft mit der argentinischen Zentralbank bereitgestellt.
Im November wurde zusätzlich ein zukunftsweisendes Handelsabkommen zwischen Washington und Buenos Aires unterzeichnet. Dieses Abkommen gewährt Argentinien verbesserten Zugang zu den US-amerikanischen Märkten und stärkt zugleich den Marktzugang für US-amerikanische Produkte in Argentinien. Präsident Milei erhofft sich durch diese Initiativen nicht nur die Anziehungskraft neuer Investitionen, sondern auch eine langfristige Stabilisierung der wirtschaftlich angeschlagenen Nation. Die verbesserten Handelsbeziehungen sollen auch als Katalysator für die Schaffung von Arbeitsplätzen und die wirtschaftliche Erholung fungieren, während sie gleichzeitig die bilateralen Beziehungen zwischen den beiden Nationen weiter festigen.