Eine Untersuchung, initiiert nach mehreren Missgeschicken des U.S. Bureau of Labor Statistics (BLS), hat ergeben, dass zwar organisatorische Schwächen existierten, jedoch die Hauptintegrität und Genauigkeit der Datenerstellung nicht darunter litten. Der detaillierte Bericht legte dar, dass die Führungsriege der Behörde sich nicht ausreichend auf die Veröffentlichung ökonomischer Daten und die Kommunikation mit den Nutzern konzentriert hatte. Auch die Bereitstellung angemessener Schulungen wurde bemängelt. Die Berichterstellung zeige keine unlauteren Absichten auf, hieß es weiter. Die Untersuchung war von Arbeitsministerin Julie Su nach Vorfällen angestoßen worden, bei denen ein Teil des Konsumentenpreisindex vorzeitig veröffentlicht worden war. BLS-Kommissarin Erika McEntarfer äußerte, dass trotz dieser Vorfälle die Behörde ein hochqualifiziertes Personal habe, das sich leidenschaftlich ihrer Mission verschrieben habe. Die BLS, verantwortlich für Berichte wie den wichtigen monatlichen Beschäftigungsreport, war im Mai in die Kritik geraten. Damals waren Dateien versehentlich bereits vor dem Zuführungstermin zu Aprilveröffentlichungen zeitlich zu früh auf der Website geladen worden. Glücklicherweise blieb eine merkbare Bewegung auf dem Markt aus. Eine weitere Unannehmlichkeit betraf im frühen Jahr einen BLS-Ökonom, der unpublizierte technische Berechnungen mit ausgewählten Ökonomen teilte. Diese Handlungen wurden gestoppt, sobald die Aufmerksamkeit der Behörde darauf gelenkt wurde. Im August verzögerte sich zudem die Veröffentlichung einer Revision für den Bericht über die Beschäftigung im Nichtlandwirtschaftssektor. Die Untersuchung deckte Finanzierungsengpässe auf, die Modernisierungspläne für Technologie und Software der Behörde behinderten. Die Experten empfahlen unter anderem verstärkte Schulungen und klarere Kommunikation bezüglich methodischer Änderungen. Jonathan Schwabish vom Urban Institute, Mitglied des Untersuchungskomitees, betonte, dass die BLS Vertragsarbeiter aus wesentlichen Rollen entfernt und diese Positionen auf das Regierungspersonal beschränkt habe. Zuvor hatten diese Veröffentlichungspunkte mit Unterstützung von Bundesauftragnehmern stattgefunden.
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Analyse zu BLS-Fehltritten: Keine Kompromisse bei Datenintegrität