26. Februar, 2026

Märkte

Alarmstufe Rot in Peking: China führt Merz vor – Droht der deutsche Ausverkauf?

Während der Kanzler höflich um Fairness bittet, diktiert Xi Jinping knallhart die Regeln: Ein Rekord-Defizit und die Rohstoff-Erpressung bringen den Standort D an den Rand des Abgrunds.

Alarmstufe Rot in Peking: China führt Merz vor – Droht der deutsche Ausverkauf?
Peking diktiert, Berlin zittert: Mit einem Handelsdefizit von 89 Mrd. Euro gerät Deutschland in den chinesischen Würgegriff.

Die militärischen Ehren täuschen über eine eiskalte Abfuhr für deutsche Interessen hinweg.

Die Bilder aus Peking könnten trügerischer nicht sein: Roter Teppich, militärische Ehren und ein Händedruck von Premierminister Li Qiang für Bundeskanzler Friedrich Merz. Doch hinter der diplomatischen Fassade spielt sich ein Wirtschaftsdrama ab, das die Existenzgrundlage der deutschen Industrie bedroht.

Politisch sind die Ergebnisse des Staatsbesuchs marginal. Während Abkommen über Hühnerfüße und Tischtennis unterzeichnet werden, prallt Merz bei den entscheidenden Themen – unfaire Subventionen und Marktzugang – an der Großen Mauer ab.

Der Kanzler selbst scheint den Ernst der Lage erkannt zu haben, formuliert jedoch diplomatisch verhalten.

„Wir sehen eine Unwucht in den Wirtschaftsbeziehungen und müssen marktverzerrende Subventionen abbauen, um zu einer Konsolidierung zu kommen“, so Bundeskanzler Friedrich Merz.

Peking nutzt seine Marktmacht gnadenlos aus und lässt deutsche Forderungen abprallen

Die nackten Zahlen des Statistischen Bundesamtes für 2025 offenbaren das Desaster: China ist mit einem Handelsvolumen von 251,8 Milliarden Euro zwar wieder wichtigster Partner, doch die Abhängigkeit ist toxisch.

Das deutsche Handelsdefizit ist um fast 28 Prozent auf schwindelerregende 89,3 Milliarden Euro explodiert. China flutet den Markt, Deutschland kauft.

Intern zeigen sich die chinesischen Verhandlungspartner extrem selbstbewusst. Die Argumentation ist zynisch: Deutschland habe jahrelang profitiert, nun seien die chinesischen Produzenten an der Reihe, den Markt zu dominieren.

Die Kontrolle über seltene Erden wird zur geopolitischen Waffe gegen die deutsche Industrie

Besonders alarmierend ist die Situation bei kritischen Rohstoffen. Die kurzzeitigen Exportstopps im vergangenen Frühjahr waren nur ein Warnschuss. Peking demonstriert, dass es die Lieferketten nach Belieben unterbrechen kann.

Experten warnen davor, dass diese Unberechenbarkeit kein temporäres Phänomen, sondern eine kalkulierte Strategie ist.

Deutsche Konzerne begeben sich in eine fatale Abhängigkeit von politischen Garantien

Trotz der Risiken suchen Top-Manager wie Oliver Zipse (BMW) oder Oliver Blume (VW) die Flucht nach vorn. BMW vertieft die Kooperation mit dem Batteriehersteller CATL. Der Preis dafür ist hoch: China fordert politische Garantien, dass Investitionen in Europa nicht rechtlich geprüft werden.

Merz signalisiert Zustimmung, getrieben von der Hoffnung auf Arbeitsplätze. Doch damit macht sich die Bundesregierung erpressbar.

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