21. Mai, 2026

Wirtschaft

Adidas und Kanye West: Frieden nach zwei Jahren Rechtsstreit

Adidas und Kanye West: Frieden nach zwei Jahren Rechtsstreit

Der führende Sportartikelhersteller Adidas hat die rechtlichen Auseinandersetzungen mit dem Rapper Kanye West beendet. In einer Telefonkonferenz über die Ergebnisse des dritten Quartals gab Adidas-CEO Björn Gulden bekannt, dass eine außergerichtliche Einigung erzielt wurde. Beide Parteien haben nun sämtliche Klagen beigelegt, ohne dass Zahlungen geflossen sind.

Die Zusammenarbeit mit West war Ende 2022 aufgrund umstrittener Äußerungen des Rappers beendet worden, woraufhin Adidas den Verkauf der beliebten gemeinsamen Produkte startete. Die rechtlichen Konflikte mit West hatten das vergangene Geschäftsjahr belastet, doch aktuell zeigt sich Adidas wieder stabilisiert.

Nach einem erfolgreichen dritten Quartal blickt das Unternehmen positiv in die Zukunft. Gulden sieht zweistelliges Wachstumspotential in den Kategorien Lifestyle und Sport, wobei besonders das Geschäft in China und Nordamerika positiv hervorsticht. Der Umsatz stieg im dritten Quartal um 7,3 Prozent auf 6,4 Milliarden Euro, währungsbereinigt sogar um zehn Prozent. Besonders Retro-Turnschuhe und Fußball-Trikots trugen zu diesem Wachstum bei. Ohne die Verkäufe aus der West-Kooperation hätte der Umsatz sogar währungsbereinigt um 14 Prozent zugenommen.