Der international agierende Braukonzern AB Inbev hat im vergangenen Geschäftsjahr trotz eines leichten Rückgangs im Umsatzbereich eine operative Verbesserung erzielt, die hauptsächlich durch rückläufige Kostenstrukturen begünstigt wurde. Im Detail verzeichnete das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) einen Anstieg von über ein Prozent und erreichte damit insgesamt 21,2 Milliarden US-Dollar, was etwa 17,9 Milliarden Euro entspricht. Ohne die Einflüsse von Währungsumrechnungen hätte sich das Wachstum sogar auf nahezu fünf Prozent belaufen.
Im Gegensatz dazu reduzierte sich der Umsatz des Unternehmens geringfügig auf 59,3 Milliarden US-Dollar. Bei Bereinigung um Währungseffekte wäre jedoch auch hier ein Wachstum von zwei Prozent zu verzeichnen gewesen. Diese Entwicklung führte dazu, dass AB Inbev die Prognosen der von Bloomberg befragten Analysten übertraf, die mit einem weniger dynamischen Geschäftsverlauf gerechnet hatten.
AB Inbev, bekannt durch weltweit starke Marken wie Beck's, Budweiser und Corona, projiziert gemäß seiner mittelfristigen Ziele ein kontinuierliches Wachstum seines operativen Ergebnisses um vier bis acht Prozent bis zum Jahr 2026. Diese strategischen Planungen untermauern das Vertrauen des Unternehmens in die nachhaltige Stärkung seiner Marktposition durch Effizienzsteigerungen und Innovationsstrategien.