25. März, 2026

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1,3 Millionen Dollar pro Minute: Trumps gigantischer Geld-Wahnsinn reißt die USA in den Abgrund

11,3 Milliarden Dollar verbrannten die USA in nur sechs Tagen – eine astronomische Summe, die selbst Trumps treueste Gefolgsleute zur Meuterei treibt. Doch der Präsident fordert jetzt einen weiteren 200-Milliarden-Dollar-Blankoscheck für sein „tippy top“ Militär.

1,3 Millionen Dollar pro Minute: Trumps gigantischer Geld-Wahnsinn reißt die USA in den Abgrund
Der Iran-Krieg wird zum finanziellen Desaster für die USA. Mit Kosten von 1,3 Millionen Dollar pro Minute treibt Trump die Staatsverschuldung ans Limit.

Der Krieg gegen den Iran ist zu einer finanziellen Zeitbombe geworden, die das Fundament der US-Wirtschaft untergräbt. Jede Minute, die das Blutvergießen andauert, kostet den amerikanischen Steuerzahler rund 1,3 Millionen Dollar. Es ist ein fiskalischer Flächenbrand, der alle bisherigen Kalkulationen des Pentagons sprengt. Inmitten dieser Eskalation fordert Donald Trump nun zusätzliche 200 Milliarden Dollar – ein Betrag, der das ohnehin rekordverdächtige Militärbudget von einer Billion Dollar um weitere 20 Prozent aufblähen würde. Doch im Kapitol formiert sich ein Widerstand, mit dem der Präsident in dieser Härte wohl nicht gerechnet hat.

Ausgerechnet Lauren Boebert, die einstige Ikone der MAGA-Bewegung und glühende Waffenverfechterin, geht auf die Barrikaden. „Das mache ich nicht mehr mit“, wettert die Republikanerin und erteilt dem „militärisch-industriellen Komplex“ eine Absage. Es ist ein politisches Beben: Wenn selbst die radikalsten Unterstützer von „America First“ den Geldhahn zudrehen wollen, steht Trumps Kriegsfinanzierung vor dem Kollaps. Der Vorwurf wiegt schwer: Während die Preise an den heimischen Zapfsäulen um 30 Prozent nach oben schießen, versenkt das Weiße Haus Milliarden in einem Wüstenkrieg, dessen Ende nicht abzusehen ist.

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Die verborgene Billionen-Falle der Veteranen-Folgekosten

Die aktuellen Ausgaben für Tomahawk-Marschflugkörper – ein einzelner schlägt mit 3,5 Millionen Dollar zu Buche – sind dabei nur die Spitze des Eisbergs. Die Harvard-Expertin Linda Bilmes warnt vor einer „Billionen-Dollar-Falle“. Der größte Kostenblock steht den USA erst noch bevor: die lebenslange Versorgung der physisch und psychisch versehrten Soldaten. Sollten die Invaliditätsraten das Niveau des Golfkriegs von 1991 erreichen, drohen Folgekosten von mindestens 600 Milliarden Dollar. Es ist eine fiskalische Hypothek, die Generationen von Amerikanern belasten wird.

Die Demokraten nutzen die Gunst der Stunde für einen Generalangriff auf die republikanische Haushaltsführung. Hakeem Jeffries, Minderheitsführer im Repräsentantenhaus, rechnet vor, dass allein die Kosten der ersten sechs Kriegstage gereicht hätten, um Medicaid-Programme für 3,6 Millionen Kinder zu finanzieren oder 1,5 Millionen Sozialwohnungen zu bauen. Der Kontrast könnte schärfer nicht sein: Während Trump von einem „tippy top“ Militär träumt, kämpft die amerikanische Mittelschicht mit explodierenden Lebenshaltungskosten. Die Zustimmung unter unabhängigen Wählern ist bereits auf kümmerliche 28 Prozent eingestürzt.

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Das Kartenhaus der Zoll-Einnahmen bricht zusammen

Zusätzlich zum Ausgabenschock droht ein massives Loch auf der Einnahmenseite. Der Supreme Court hat zentrale Teile von Trumps Zollpolitik kassiert – sein wichtigstes wirtschaftspolitisches Instrument. Rund 175 Milliarden Dollar an Zolleinnahmen müssen nun wohl an Unternehmen zurückgezahlt werden. Zusammen mit den geforderten Kriegsmilliarden steuern die USA auf ein Haushaltsdefizit von 1,9 Billionen Dollar für das Jahr 2026 zu. „Dieser Kurs ist nicht nachhaltig“, warnt Ryan Nunn vom Yale Budget Lab. Die US-Notenbank Fed hat bereits reagiert und Zinssenkungen angesichts der Inflationsgefahr vorerst ausgeschlossen.

Selbst in den eigenen Reihen wächst die Skepsis gegenüber einem neuen „Nation-Building“. Der texanische Abgeordnete Chip Roy stellt die Systemfrage: „Wofür ist das Geld?“ Er habe kein Interesse daran, „Fußballfelder in Teheran“ zu bauen, wie man es einst in Bagdad tat. Die mangelnde Kohärenz im Weißen Haus verschärft das Misstrauen. Trump widerspricht sich fast stündlich: Mal bezeichnet er die Straße von Hormus als „bedeutungslos“, kurz darauf droht er mit der totalen Vernichtung der iranischen Energieinfrastruktur, falls die Passage nicht sofort freigegeben wird.

Ein politischer Offenbarungseid vor den Zwischenwahlen

Die 200-Milliarden-Dollar-Forderung wirkt wie ein verzweifelter Befreiungsschlag eines Präsidenten, der den wirtschaftlichen Überblick verliert. Vor zwei Wochen behauptete Trump noch, der Krieg sei „so gut wie beendet“ – heute verlangt er Summen, die das Land an den Rand der Zahlungsunfähigkeit treiben könnten. Für die Republikaner werden die kommenden Wochen zur Zerreißprobe. Unterstützen sie den Präsidenten in seinem teuren Abenteuer oder retten sie die Reste ihrer fiskalpolitischen Glaubwürdigkeit vor den entscheidenden Zwischenwahlen im November?

Klar ist: Das „America First“-Versprechen wird an der Realität der Kriegskosten zerrissen. Wenn die USA weiterhin 1,3 Millionen Dollar pro Minute verbrennen, wird am Ende nicht nur der Iran in Trümmern liegen, sondern auch das wirtschaftliche Erbe der Ära Trump.

Der US-Präsident steht vor dem Scherbenhaufen seiner eigenen Strategie – und diesmal könnte ihm sogar sein treuestes Gefolge die Gefolgschaft verweigern.

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